Berater (m/w/d) für Klimawandel / Dezentralisierung, Stadt- und Regionalentwicklung

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
Berlin, Germany
Position Type: 
Full-Time
Organization Type: 
Government
Experience Level: 
Entry Level (0-2 Years)
Degree Required: 
Bachelor's (Or Equivalent)
Languages Required: 
German

EXPIRED

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Tätigkeitsbereich

Städte sind als Agglomerationsräume wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Aktivitäten besonders anfällig für die verheerenden Folgen des Klimawandels. Als Zentren des Ressourcen- und insbesondere des Energieverbrauchs, unter anderem in den Bereichen Transport, Wohnungsbau, Industrie und Abfallwirtschaft, sind sie gleichsam erhebliche Verursacher von Treibhausgasen. Dadurch bergen Städte jedoch auch bedeutsames Minderungspotenzial.

Die Rolle der Städte insbesondere im Klimaschutz erfährt durch die zunehmende Urbanisierung zusätzliche Brisanz. Gleichzeitig sind Städte von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Städte sind somit gefordert, Klimaschutz und Anpassungsmaßnahmen in ihrer weiteren Entwicklung zu priorisieren. Diese Aufgabe wurde beim Pariser Klimagipfel COP21 im Dezember 2015 durch das neue Klimaabkommen und mit den ergänzenden Vereinbarungen international anerkannt.

Das Projekt Climate Policy Meets Urban Development berät und unterstützt das BMU bei internationalen Angelegenheiten, an der Schnittstelle zwischen Klimapolitik und Stadtentwicklung. Es identifiziert und verbreitet Ansätze sowie Instrumente zur Hebung lokaler Klimaschutzpotenziale und zur Stärkung von Städten als nachhaltige Klimaakteure und unterstützt den internationalen Erfahrungsaustausch.

Vor dem genannten Hintergrund wird das BMU gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Heidelberg im Mai 2019 Gastgeber einer internationalen Konferenz für subnationalen Klimaschutz und vertikale Integration sein. Diese Konferenz ist ein Element eines umfassenden Prozesses, durch den das BMU die Umsetzung subnationalen Klimahandelns vorantreiben möchte.

Ihre Aufgaben

  • Fachlich-inhaltliche Beratung und Unterstützung bei der Konzeption des Prozesses zur Unterstützung und Befähigung von nationalen und subnationalen Akteuren bei der Umsetzung der Ziele von Paris
  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Beiträgen und Veranstaltungen, darunter insb. die internationale kommunale Klimakonferenz (ICCA2019) im Mai 2019 in Heidelberg
  • Inhaltliche Konzeption sowie Programmkoordination der ICCA2019 und diesbezügliche Abstimmungen mit Gastgebern (BMU, Land Baden-Württemberg, Stadt Heidelberg) sowie nationalen und internationalen Partnern und/oder inhaltlich beitragenden Akteuren
  • Planung und Unterstützung des Folgeprozesses der ICCA2019 zur Verwertung und Fortentwicklung der Ergebnisse
  • Fachlich-strategische Beratung des BMU zur Positionierung und Beteiligung an relevanten internationalen Prozessen sowie Konzeption und Planung zusätzlicher vor- und nachbereitender Veranstaltungen zur ICCA2019 zur Maximierung von Outreach und Ergebnisverwertung
  • Identifikation von Möglichkeiten zur vertieften Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen und Erarbeitung von Empfehlungen für das BMU
  • Vernetzung mit relevanten GIZ- und IKI-Projekten
  • Vertragsrechtliche Steuerung von Unterauftragnehmern bzw. Zuwendungsempfängern für die inhaltliche und organisatorische Prozessunterstützung im Rahmen der ICCA2019 und darüber hinaus

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom, Master) in Umweltwissenschaften, internationalen Entwicklungen/Beziehungen, Politikwissenschaften, Verwaltungswissenschaften, Geografie und/oder ähnlichen Studiengängen, idealerweise mit Umwelt-/Klimaschwerpunkt
  • Nachgewiesene Erfahrung in der konzeptionellen Gestaltung internationaler Großkonferenzen oder Veranstaltungen und in der Koordination mit öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Akteure im In- und Ausland
  • Mehrjährige Arbeitserfahrung sowie umfassende Fachkenntnisse zur lokalen Verankerung von Klimaschutz, klimagerechter Stadtentwicklung, Klimagovernance
  • Kenntnisse in einschlägigen internationalen Prozessen, insb. UNFCCC-Prozess und der daran beteiligten Organisationen sowie Kenntnisse
  • Umfassende Kenntnisse und gute Vernetzung mit der internationalen Akteurslandschaft im Themenfeld „Stadt und Klima“
  • Kenntnis der Arbeitsweise sowie Erfahrung in der Zusammenarbeit mit deutschen Ministerien und der fachlichen Beteiligung an komplexen internationalen Prozessen
  • Erfahrung in der internationalen Zusammenarbeit idealerweise in Entwicklungs- und Schwellenländern
  • Soziale Kompetenz, sehr gute Kommunikationsfähigkeit, gute Vernetzungskompetenz, gutes Kooperationsmanagement auch mit teilweise hochrangigen Partner und Institutionen im In- und Ausland
  • Hohe Belastbarkeit, sehr gute Fähigkeit zu strukturiertem Arbeiten, auch unter hohem Zeitdruck, sowie sehr gute mündliche und schriftliche kommunikative Fähigkeiten
  • Verhandlungssichere Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift. Darüber hinaus sind fließende Spanisch- und/oder Französischkenntnisse von Vorteil

Hinweise

Diese Position ist zu mind. 80% in Teilzeit oder in Vollzeit zu bestzen.

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Die GIZ möchte den Anteil von Menschen mit Behinderung im Unternehmen erhöhen. Daher freuen wir uns über entsprechende Bewerbungen.